Köcherbaumwald/Giants Playground

Auf dem Gelände der Gariganusfarm unweit von Keetmanshoop befinden sich zwei Attraktionen des südlichen Namibias, der Köcherbaumwald und Giants Playground.

Köcherbäume, eigentlich eine Aloen-Art (Aloe dichotoma) verdanken Ihren Namen dem Umstand, daß die Buschleute Namibias, ihre Äste als Köcher für die Pfeile verwendeten. Hinter einer steinharten Außenhülle steckt ein poriger, weicher Kern, der sich leicht aushöhlen läßt. Im Köcherbaumwald findet man etwa 250 dieser faszinierenden Sukkulenten. Die seltenen Köcherbäume sind endemisch und wachsen lediglich in Namibia und in der nördlichen Kapprovinz.

Am frühen Morgen, vor allem aber zur Zeit des Sonnenunterganges bieten die leuchtenden Stämme der Kokertrees einen wundervollen Kontrast zum Blau des Himmels. Ein Motiv, welches geradezu zum Fotografieren einlädt.

Unweit des Köcherbaumwaldes befindet sich der sogenannte Giants Playground, der Spielplatz der Riesen, ein ausgedehntes Geröllfeld. Hier bilden die verwitterten Felsen bizarre Steinhaufen, die an durch Kinderhand erbaute Türme erinnern - allerdings ein wenig größer. Mit ein wenig Phantasie kann man die verschiedensten Tiere, Burgen und Festungen entdecken.

Bewohnt wird der Riesenspielplatz von scheuen Klippschliefern, flinken Eidechsen und imposanten Gottesanbeterinnen.

Auf dem Gelände des Giants Playgrounds ist ein Rundweg ausgeschildert, der in 20 Minuten absolviert werden kann.


Siehe auch: Köcherbaumwald - Fotografische Impressionen auf dietmarius.de!
© W. Trümper, Dietmarius, 2001
Foto © D. Rüß
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Letzte Änderung: 29.10.2002